Praxistest Klarstein Empire State Säulenventilator
Testbericht 27. Juli 2017 Fotos: Hersteller

Der Klarstein Empire State Säulenventilator bietet 6 Windgeschwindigkeiten, Naturwindfunktion und einen Schlafmodus­

Wenn es stickig und warm im Raum ist, kann ein Ventilator­ Abhilfe schaffen. Er wird die Luft zwar nicht wirklich kühlen, aber allein der erzeugte Wind ist eine Wohltat. Wir haben uns vom Turmventilator von Klarstein­ in der praktischen­ Anwendung mehr oder weniger Luft zufächeln­ lassen.

Mit zugeschalteter Oszillation ist der Windeffekt noch angenehmer
Der Klarstein Empire State lässt sich einfach einstellen, arbeitet leise und verbraucht wenig Strom

Ausstattung und Verarbeitung

Ordentlich verpackt wird der Klarstein Turm­ventilator angeliefert. Der gut verarbeitete Windmacher mit einer Leistungs­aufnahme von 45 Watt hat eine satte Höhe von 110 cm und einen Durchmesser von 32 cm. Zum Liefer­umfang gehört eine Fernbedienung – Batterien müssen zugekauft werden. Der Ventilator ist mit einem großen Display ausgestattet. Er verfügt über einen Timer für die An- oder Abschaltung­ nach 0,5 bis 12 Stunden, 6 Wind­geschwindigkeiten und die Einstellungen Naturwind und Schlafmodus.

Die Bedienung und Funktion

Bevor der Säulenventilator Wind machen kann, muss er auf der runden Gerätebasis montiert werden. Das geht recht einfach: Die beiden Hälften der kreisrunden Basis werden durch eine Drehbewegung zusammengefügt und mit zwei Drehknebeln fixiert. Dann wird die Säule mit drei Schauben an der Basis befestigt und steht wackelfrei und sicher. Mit Strom versorgt kann die Windmaschine loslegen – entweder manuell bedient oder via Fernbedienung.

Auf dem großen Display sind die Einstellungen in Pikto­grammen zu sehen. Wir nutzen den Timer, um den Säulenventilator in Betrieb zu nehmen. Pünktlich zur vorgewählten Zeit bläst das Gerät los. Wir testen nacheinander­ die sechs verschiedenen Windgeschwindigkeiten und empfinden­ besonders die zuschaltbare Funktion „Naturwind“ als sehr angenehm.

Wir wählen die Oszillation hinzu, bei der sich die Lüfter-­Lamellen bis zu 45 Grad sanft hin- und her bewegen. Wir testen auch den Schlafmodus und empfinden das Betriebsgeräusch tatsächlich als angenehm leise. Zur „vereinbarten“ Zeit stellt der Klarstein Säulenventilator brav den Betrieb ein. Das klappt alles ganz wunderbar.

Fazit

Wie gesagt – Der Klarstein Empire State ist keine Kälte­maschine aber ein sehr formschöner und leistungsstarker Ventilator, der mit einem sinnvollen Programmangebot aufwartet. Er ist sehr gut verarbeitet und benötigt durch sein Design nur wenig Stellfläche. Er bringt die Raumluft zuverlässig in Bewegung - vom leisen Windhauch über „Naturwind“ bis zur steifen Brise. Mit Fernbedienung, Timer und Schlafmodus bietet er prima Komfort. Mit 45 Watt Leistungsaufnahme ist er außerdem sparsam im Stromverbrauch. Mit einem Verkaufspreis von rund 148 Euro ist er eine sehr gute Empfehlung.

 

Test-Redakteur: Vera Sattler