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Technik zu Hause – Testberichte, Neuheiten und Ratgeber für Küche, Haus und Garten

 

Moderne Küchengeräte: sparsam, komfortabel und psst...!
Wer sich eine neue Küche zulegen möchte, sollte einen kritischen Blick auf Kühlschrank, Herd und Spülmaschine werfen. Weiterhin hohe Energiekosten machen den Austausch von alten Energiefressern lohnenswert.

Alte Kühlschränke gehören zu den schlimmsten Energiefressern. Aber auch moderne Spülmaschinen und Induktionsherde helfen Energie sparen
Alte Kühlschränke gehören zu den schlimmsten Energiefressern. Aber auch moderne Spülmaschinen und Induktionsherde helfen Energie sparen

Die größte Ersparnis verspricht wohl ein neuer Kühlschrank, weil dieser ununterbrochen läuft. Ein Beispiel: Während eine Kühl-Gefrierkombination aus dem Jahr 2000 jährlich rund 430 Kilowattstunden braucht, benötigt ein neuwertiges Gerät mit der Energieeffizienzklasse A+++ nur noch 130 Kilowattstunden. Bei einem durchschnittlichen Strompreis von 27 Cent pro Kilowattstunde spart man durch die Neuanschaffung satte 80 Euro pro Jahr. Bei Geschirrspülern sieht es ähnlich aus. Hier hat sich neben dem Energie- auch der Wasserverbrauch erheblich reduziert. Während ein Altgerät 19 Liter und mehr benötigt, liegt der Verbrauch bei modernen Geräten bei deutlich unter zehn Litern. Möglich wird dies unter anderem durch eine verbesserte technische Ausstattung: Moderne Geschirrspüler haben mehrere Sprüharme, mit denen sie das heiße Wasser optimal auf dem Geschirr verteilen, das zudem durch eine flexible Korbgestaltung immer richtig steht. „Aufs Jahr hochgerechnet, lassen sich mit einer neuen Spülmaschine bis zu 2.500 Liter Wasser sparen. Das entspricht einer Wassermenge von etwa 18 Badewannenfüllungen*“, erklärt Claudia Oberascher von der Initiative Hausgeräte+ . Besonders sparsame Modelle benötigen sogar nur sechs Liter pro Spülgang. Dieser geringe Verbrauch kommt durch einen speziellen Wasserspeicher zustande, der das Wasser vom Klarspülen beim nächsten Programmstart noch einmal zum groben Vorreinigen wiederverwendet. Neben einem geringen Energie- und Wasserverbrauch lassen sich moderne Geräte dank vieler Extras sehr viel komfortabler bedienen. Kräftig sparen lässt sich ebenfalls durch Induktionskochfelder. Sie sind schnell und sehr energieeffizent: Ein Liter Wasser kocht mit Induktion etwa doppelt so schnell wie auf dem klassischen Glas-Keramikkochfeld und spart dabei sogar noch ungefähr 25 Prozent Strom ein. Das Wasser kocht so schnell, weil die Wärme direkt im Topfboden entsteht – das Kochfeld selbst bleibt relativ kühl. Die Hitze wird über ein Magnetfeld erzeugt und zwar erst, wenn ein dafür geeigneter Topf mit magnetisierbarem Boden auf der Kochzone steht: Durch ein elektromagnetisches Wechselfeld laden Wirbelströme das leitende Material des Topfbodens auf. Gut geeignet für das Kochen mit Induktion sind zum Beispiel Edelstahltöpfe mit ferromagnetischem Boden oder auch Bräter und Pfannen aus Gusseisen. Mit einem Magneten lässt sich das ganz leicht überprüfen: Bleibt er am Topfboden haften, eignet sich das Kochgeschirr für den Induktionsherd. Ein weiterer Vorteil: Weil sich das Induktionskochfeld nur durch den Kontakt mit Pfanne oder Topf leicht erhitzt, kühlt es innerhalb von 10 Minuten wieder ab – das klassische Kochfeld braucht hier bis zu 50 Minuten. Aus demselben Grund ist auch die Reinigung besonders leicht: Das Kochfeld wird erst gar nicht so heiß, dass sich Verschmutzungen einbrennen könnten.

Hausgeräte+

Merkmale:Initiative namhafter Hersteller der Hausgeräteindustrie sowie der Energiewirtschaft
Fakten:
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Internet:
www.hausgeraete-plus.de