Update für den Vorwerk Staubsauger-Roboter Kobold VR200

Bereits im Frühjahr 2015 testete Technikzuhause den Vorwerk Kobold VR200 Staubsaugerroboter. Durch seine durchdachten Funktionen, dem sehr guten Saugergebnis und der einfachen Bedienung schnitt er mit einem sehr guten Ergebnis ab. Seit Mitte September bietet Vorwerk jetzt ein kostenloses Update an, das den Roboter netzwerkfähig macht. Wir haben uns die neuen Funktionen angeschaut.

Der Kobold VR200 ist eine deutliche Erleichterung im Haushalt. Auch in Abwesenheit sorgt er dafür, dass der Wohnraum immer sauber aussieht. Durch seine intelligente Navigation fährt er selbstständig durch die Wohnung und reinigt in logischer Reihenfolge Hart- und auch Teppichböden, wenn der Floor nicht zu hoch ist. Die rotierende Bürste sowie eine Seitenbürste meistert sogar Ecken relativ gut. Darüber hinaus kommt er mit seiner Gesamthöhe von nur 9 cm auch unter die meisten Sitzmöbel. Um Bereiche auszugrenzen, liegt zudem ein Magnetstreifen im Lieferumfang, der als Grenze dient. Den ausführlichen Test des VR200 finden Sie in unserem Epaper 4.2015.

Vorwerk hat neben der sehr guten Reinigung und Ausstattung aber auch an die Bedienung gedacht. Durch Fernbedienung und Display mit Klartextanzeige sind alle Grundeinstellungen schnell vorgenommen. Jetzt kommt mit der App-Steuerung noch ein Highlight hinzu. So kann man bequem von unterwegs den Saugroboter starten, falls Oma sich unerwartet zu Besuch angemeldet hat. Zudem kann man recht einfach die Reinigungszeiten per App programmieren. In den heimischen vier Wänden eignet sich zudem ein Smartphone oder Tablet als Fernsteuerung, um den VR200 beispielsweise an eine stark verschmutzte Stelle zu fahren um dort eine Spot-Reinigung zu starten.

Keine Angst - auch wenn Sie den VR200 schon einige Zeit besitzen, kann er über das Netzwerk gesteuert werden. Es erfordert ledigllich ein Update. Laden Sie dazu die neue Firmware von der Vorwerk-Internetseite und speichern Sie diese auf einen freien USB-Stick. Unter der Abdeckung des Saugroboters befindet sich eine Micro-USB-Buchse, an die Sie den Stick mit dem Adapter aus dem Lieferumfang des VR200 anschließen. Im Menü wählen Sie Update aus und nach ein paar Minuten ist der Sauger Netzwerk-fähig. Dies hat in unserem Praxistest ohne Probleme sofort funktioniert. Die Software-Version sollte 2.0 oder höher sein. Aktuelle Modelle, die seit Mitte September ausgeliefert werden, benötigen kein Update.

 

Die Installation der App

Laden Sie zunächst die Kobold Roboter-App aus dem Apple App Store oder für Android im Play Store. Beim ersten Aufruf müssen Sie sich zunächst mit einer E-Mail-Adresse sowie einem Passwort bei Vorwerk registireren. Sie bekommen eine Bestätigungsmail, in der Sie einen Link anklicken müssen - fertig.

Jetzt verbinden Sie Ihren VR200 mit dem heimischen WLAN-Netz. Die App führt Schritt-für-Schritt durch alle Einstellungen und ist auch von Nicht-Technikern schnell zu durchschauen.

Starten Sie zunächst die App und wählen Sie „Roboter hinzufügen“.
Danach gehen Sie im Menü des Staubsaugers in die Einstellungen und aktiveren das WLAN. In den Einstellung des Smartphones bzw. Tablets taucht jetzt unter WLAN der VR200 auf, den Sie anklicken. Danach wechseln Sie wieder zu Kobold Roboter-App, wählen Ihr Netzwerk aus und geben dessen Passwort ein. Schon ist der VR200 verbunden.
Jetzt können Sie Ihrem Staubsauger einen individuellen Namen geben. Praktisch, falls mehrere Geräte verbunden werden

Die Möglichkeiten

Um zu reinigen, starten Sie die App und wählen Ihren VR200 aus. Hier sieht man auch gleich, ob er einsatzbereit ist.
Unter Einstellungen haben Sie zusätzlich die Möglichkeit, den Eco-Modus ein- oder auszuschalten
Auf Wunsch können Sie mit Pause unterbrechen, ihn zum Ausgangspunkt zurückfahren lassen oder einfach die Reinigung stoppen. Bei Stop bleibt er an der Stelle stehen und schaltet aus
Zusätzliche Funktionen, die aktiviert werden können: Die Spot-Reinigung für eine stark verschmutzte Stelle oder die manuelle Reinigung
Bei der manuellen Reinigung nutzt man sein Smartphone/Tablet wie eine kleine Fernbedienung . Das mach natürlich nur Sinn, wenn man zu Hause ist und den VR200 sieht - funktioniert aber auch nur, wenn sich Roboter und Smartphone im gleichen Netz befinden
Nach Beendigung der Arbeit sendet der Vorwerk eine Push-Nachricht
Darüber hinaus kann der Zeitplan per App aktiviert bzw. neue Ereignisse hinzugefügt werden

Fazit

Wer einen Vorwerk Kobold VR200 besitzt, kann ihn in wenigen Schritten Netzwerk-fähig machen. Das erfolgt einfach und intuitiv. Mit der kostenlosen App kann man ihn jetzt komfortabel auch von unterwegs starten, falls sich unerwartet Besuch anmeldet und man schnell nochmal Rein-Schiff machen möchte. In unserem Praxistest funktionierte dies ohne Probleme und erweitert die ohnehin schon sehr gute Bedienung nochmals.