Standmixer MX 1260 von Rommelsbacher im Test: Mix it Baby!
Testredakteur: Carolin Nevermann, 4. März. 2026, Fotos: Hersteller, Technikzuhause

In vielen Ländern sind sie Standard auf jeder Küchenarbeitsplatte und auch bei uns werden Standmixer, auch als Blender bekannt, immer beliebter. Kein Wunder, sind sie doch ideal für alle, die gern Smoothies oder Shakes trinken, ihre Küche mit leckeren Pesto oder einer schnellen Gemüsecremesuppe bereichern wollen und auch mal einen Cocktail mixen möchten. Der Vorteil: Man weiß genau, was drin ist, und die Zubereitung geht ganz fix – wenn der Motor stark genug ist und sich das Gerät leicht reinigen lässt. Wir haben den MX 1260 von Rommelsbacher auf den Prüftstand gestellt.

Standmixer – Blender

Der MX1260 wird mit ausführlicher Gebrauchsanweisung und Stößel geliefert (Bild: TechnikzuHause)

Ein Standmixer zerkleinert die Zutaten zu einer mehr oder weniger homogenen Masse – ganz nach Wunsch. Je nach Motorleistung mixt er Obst oder Gemüse, aber auch härtere Zutaten wie Nüsse oder Eis. Meist bestehen Mixer aus einem Sockel mit Motorteil und einem Krug, in dem gemixt wird. Darin befindet sich ein Messerblock mit scharfen Klingen, der die Zutaten mit mehr oder weniger Umdrehungen zerkleinert. Wer einen Mixer ausschließlich zum Zubereiten von Smoothies nutzen will, ist mit einem speziellen Smoothie-Maker sicher gut versorgt. Doch hat man etwas höhere Ansprüche an so ein Gerät, ist ein Standmixer, wie der „MX 1260“ von Rommelsbacher, die richtige Wahl, weil er viel mehr kann und kaum mehr Platz einnimmt: Suppen pürieren, Dips mischen, Eiswürfel crushen oder leckeren Hummus zubereiten ist für das schlanke Gerät kein Problem. Wir haben es uns einmal genau angeschaut.

Zack-zack kleingehackt

Sieht gut aus und ist ein kleiner Kraftprotz (Bild: Rommelsbacher)

Ein Standmixer zerkleinert die Zutaten zu einer mehr oder weniger homogenen Masse – ganz nach Wunsch. Je nach Motorleistung mixt er Obst oder Gemüse, aber auch härtere Zutaten wie Nüsse oder Eis. Meist bestehen Mixer aus einem Sockel mit Motorteil und einem Krug, in dem gemixt wird. Darin befindet sich ein Messerblock mit scharfen Klingen, der die Zutaten mit mehr oder weniger Umdrehungen zerkleinert. Wer einen Mixer ausschließlich zum Zubereiten von Smoothies nutzen will, ist mit einem speziellen Smoothie-Maker sicher gut versorgt. Doch hat man etwas höhere Ansprüche an so ein Gerät, ist ein Standmixer, wie der „MX 1260“ von Rommelsbacher, die richtige Wahl, weil er viel mehr kann und kaum mehr Platz einnimmt: Suppen pürieren, Dips mischen, Eiswürfel crushen oder leckeren Hummus zubereiten ist für das schlanke Gerät kein Problem. Wir haben es uns einmal genau angeschaut.

Leistungsstarker Design-Mixer

Der erste Eindruck ist bestechend: Das Gerät hat einen formschönen Motorblock, in dem sich die Bedienelemente befinden, und punktet am oberen Ende mit einem eleganten Edelstahl-Ring. Der Krug, in dem gemixt wird, macht einen schweren, soliden Eindruck und fasst eineinhalb Liter. Er wird mit einem stabilen Kunststoffdeckel verschlossen. Darin befindet sich noch ein kleiner Extra-Deckel, der die Nachfüllöffnung verschließt. Mit dem passgenauen Kunststoffstößel (wird mitgeliefert) können darüber auch während des Betriebs Zutaten zum Messer nachgeschoben werden. Sicherheit wird beim MX1260 großgeschrieben: Das Gerät verfügt über einen vierfachen Schutzmechanismus: Es ist GS-geprüft, kann nur in Betrieb genommen werden, wenn der Hauptdeckel verschlossen und der Krug auf dem Motorblock eingerastet ist, zudem schützt ein integrierter Überhitzungsschutz den Motor vor Überlastung. Der Standmixer bringt knappe 4 Kilogramm (genau 3900g) auf die Waage, die ihn schon sehr standfest machen. Er bekommt aber durch Silikonfüße, die sich wie kleine Saugnäpfe am Untergrund festsaugen, noch mehr Standsicherheit. So können den MX1260 auch Eiswürfel beim Zerkleinern nicht aus der Bahn werfen. Mit 19 x 17 cm beansprucht er wenig Platz auf der Arbeitsfläche und passt mit 44 cm Höhe auch noch unter den Unterschrank. Kommen wir zu den inneren Werten: Dreh- und Angelpunkt ist sein superscharfes 6-flügeliges Spezialmesser aus Edelstahl, dessen ausgeklügelte Form dafür sorgen soll, dass alle Zutaten optimal erfasst und zerkleinert werden. Es lässt sich zum Reinigen leicht entfernen. Angetrieben von beachtlichen 1200 Watt schafft es das Messer auf bis zu 22.000 Umdrehungen pro Minute. Die Anleitung ist übersichtlich, verständlich und regt mit einigen Rezepten zum sofortigen Ausprobieren an.

Bedienung

Die LED-Anzeige am Motorblock mit Bedienknauf und Funktionstasten (Bild: TechnikzuHause)

Das Gerät wird im Normalbetrieb über einen großen Bedienknebel mit LED-Anzeige bedient. Zum Einschalten einfach im Uhrzeigersinn kurz nach rechts drehen, dann erscheint die Anzeige „ON“ und man hört einen Ton. Zum Starten den Knebel langsam weiter nach rechts drehen. Je weiter man dreht, desto höher wird die Drehzahl. Durch Drehen nach links wird sie wieder reduziert. Zum Stoppen ganz nach links drehen, bis die Anzeige der Drehzahlstufe und -einstellung erlischt. Zusätzlich gibt es drei Funktionstasten: eine für die Pulse-Funktion zum kurzen stoßartigen Mixen, Vermischen oder Zerkleinern und zwei für die Automatikprogramme „Smoothie“ und „Ice Crush“. 

Praxis-Test

Unsere Zutaten für den Smoothie....(Bild: TechnikzuHause)

Hey, Smoothies für alle! Die Familie ist begeistert. Endlich nicht mehr die Sprüche, wie „Gekaufte Smoothies taugen nichts“ oder „Du weißt doch gar nicht, was da drin ist“. Jetzt wird selbst gemixt: Und sofort geht es los. Schnell das Gemüsefach plündern, Bananen und Orangen schälen, dann in Stücke schneiden, eine Kiwi schälen und auch der Feldsalat muss dran glauben. Alles in den schweren Glaskrug geben, ihn auf den Motorblock setzen und festdrehen, bis er einrastet. Das geht anfangs ganz schön schwer und ich versuchte, das Gerät ein paar Mal vergeblich zu starten, bis ich heraushabe, wie fest der Krug einrasten muss. Dann über den Knauf den Mixer einschalten, die Smoothie-Taste drücken und abwarten, was passiert. Während er fröhlich in Intervallen häckselt und mixt, gieße ich noch einen halben Liter Apfelsaft dazu. Ein Pling-Pling gibt mir nach kurzer Zeit akustisch zu verstehen, dass der Smoothie fertig ist. Und, was soll ich sagen? Perfekt und mega-lecker. Kein Vergleich zu den Smoothies aus dem Supermarkt. 

… der Mixer bei der Arbeit…
…und der fertige Smoothie! (Bilder: TechnikzuHause)
Mit 83,9 Dezibel oder mehr gehören Standmixer nicht gerade zu den leisesten Geräten (Messung: TechnikzuHause)

Der Mixer lässt sich nach getaner Arbeit leicht reinigen: Den Krug vom Motorblock lösen, Deckel abnehmen und beides ausspülen. Ich habe noch einmal Wasser eingefüllt, einen Spritzer Spülmittel dazugegeben, das Gerät wieder auf den Motorblock befestigt und ein paar Mal auf „Pulse“ laufen lassen. Dann ist der Krug richtig sauber. Nach dem Smoothie-machen entferne ich den Messerblock nicht jedes Mal zum Reinigen. Das mache ich vor allem, wenn ich Fettiges verarbeitet habe. Dann wird er herausgedreht, sodass sich Messerblock und Dichtung lösen. Beides mit Seifenwasser reinigen (Achtung: Die Klingen am Messerblock sind echt scharf!), trocknen lassen und wieder zusammensetzen. Das ist wirklich schnell gemacht. Übrigens sollten alle Teile nicht in die Spülmaschine gegeben werden – was sie aber auch nicht müssen, weil sie sich ja leicht reinigen lassen. Es liegt in der Natur das Sache, dass der Mixer nicht gerade leise arbeiten. 83,9 Dezibel verursacht er bei Smoothies, Suppen und Co. Eis ist mit 85 bis 97 Dezibel etwas lauter.

Ich probiere in den nächsten Tagen noch viele Rezepte aus: Erbsensuppe – köstlich. Einfach Tiefkühlerbsen in Gemüsebrühe kochen, auf 60 Grad abkühlen lassen (sonst darf die Suppe nicht in den Glaskrug), pürieren und servieren. Ich habe noch kross gebratene Speckstückchen und einen Klacks Schmand dazugegeben. Das dauert nicht einmal 20 Minuten und schmeckt lecker!

Dann traue ich mich an ein Rezept ran, bei dem lt. Anleitung ein Hochleistungsmixer gebraucht wird: Buchweizenbrot. Dafür 500 g grünen Buchweizen gut waschen und über Nacht in Wasser einweichen lassen. Dann das Wasser abgießen, den Buchweizen mit knapp 200 ml Wasser und einem Esslöffel (kann auch weniger sein – ganz nach Geschmack) Salz in den Mixer geben und so lange mixen, bis eine sämige Masse entstanden ist. Ich hoffe das Beste und das Gerät macht mit: Innerhalb kürzester Zeit ist der Buchweizen zerhackt. Nun die Masse in eine Schale geben und mindestens 24 Stunden fermentieren lassen. Wenn der Teig leicht säuerlich riecht, ist er fertig zum Backen: In eine mit Backpapier ausgelegte Kastenform geben und bei 180 Grad für rund 70 Minuten backen – fertig ist ein glutenfreies Brot!

Der Buchweizen vor...
...und nach dem Pürieren
und hier das fertige Brot (Bilder: TechnikzuHause)

Gesunder Nachtisch!

Beeren, Zucker und Sahne in den Mixer geben, für ein schnell gemachtes Eis (Bild: TechnikzuHause)

Um zu zeigen, dass ein Standmixer besonders für die gesunde Küche ein toller Helfer ist, bereite ich für meine Familie einen „gesunden“ Nachtisch zu: Beereneis. Dafür eine Tüte gefrorene Tiefkühlbeeren in den Mixer schütten, circa einen halben Liter Sahne oder Pflanzenmilch (für die vegane Fraktion) und nach Geschmack Zucker oder Honig dazugeben und dann mixen. Langsam anfangen und etwas steigern.Die Früchte mit dem Stößel immer wieder nachschieben.

Das Ergebnis: Ein aromatisches Fruchteis, das schnell fertig ist, gut schmeckt und keine Zusatzstoffe enthält – perfekt. 

Fazit

Der MX1260 von Rommelsbacher ist eine gute Ergänzung zur Zubereitung gesunder Gerichte. Manchmal braucht es zwar etwas Geduld, weil Zutaten sich beim Mixen nicht ganz so verhalten, wie ich es erhofft habe, aber unterm Strich ist der Standmixer ein praktischer Helfer, der unbedingt auf die Küchen-Arbeitsplatte gehört.