Ob cooles Designermodell oder die Standardversion - hier gibt es nicht nur rein äußerlich erhebliche Unterschiede. Zwischen den Energieverbräuchen liegen oft Welten. Das vermeintliche Schnäppchen rächt sich nicht selten, in dem es reichlich Kilowattstunden frisst. Kühl- und Gefriergräte sind die einzigen Haushaltsgeräte, die in der Regel das ganze Jahr über rund um die Uhr in Betrieb sind. Bei einer Nutzungsdauer von etwa 15 Jahren machen sich auch kleine Unterschiede im Stromverbrauch bemerkbar. Es lohnt sich in jedem Fall, den Kandidaten mit dem niedrigsten Energiebedarf zu kaufen. Bereits 0,1 Kilowattstunden weniger Verbrauch pro Tag rechtfertigt einen Geräte-Mehrpreis von etwa 70 Euro.
Das Geheimnis der Effizienzklassen
Der Stromverbrauch von Kühl- und Gefriergeräten hängt von vielen Faktoren ab: Die Technik des Gerätes, die Dämmung des Gehäuses, die Effizienz des Kälteaggregats und die Umgebungswärme auf Aufstellort. Ob es sich energietechnisch um ein sparsames Gerät handelt, zeigt das sogenannte Euro-Label, das laut EU-Recht auf allen Haushaltsgerät zu finden sein muss. Dahinter verbergen sich die Effizienzklassen von A bis G (A = gut, G = schlecht). Seit 2004 gibt es die zusätzlichen Klassen A+ und A++. Die Buchstaben kennzeichnen, wie viel elektrische Energie das jeweilige Gerät im Verhältnis zum europäischen Durchschnitt verbraucht. Energietechnisch interessant sind eigentlich nur noch Geräte der Klassen A+ und A++.
Ein Spitzen A++ Gerät verbraucht bis zu 45 Prozent weniger Energie als das schlechteste Gerät - wohlgemerkt in der A-Klasse.