Skip to main content

10 coole Tipps für den Kühlschrankkauf

  • Geräte der Effiziensklasse A++ verbrauchen am wenigsten Energie
  • Verschiedene Angebote vergleichen zahlt sich aus
  • Größere Geräte sind im Verhältnis sparsamer als kleine
  • Wer viel einfriert kauft besser eine Kühl-Gefrierkombination oder zwei Einzelgeräte
  • Ein- oder Zweisterne-Geräte reichen aus, wenn keine Speisen eingefroren werden sollen
  • Auf eine vernünftige Einteilung im Innenraum achten
  • Glasböden erlauben den Durchblick und sind hygienisch
  • Das Kühlgerät sollte gut ausgeleuchtet sein
  • Extras wie Fernsehen oder HiFianlage haben ihren Preis - machen aber Spaß
  • Bei älteren Geräten auf den Hinweis "FCKW und FKW-frei" achten

Der Energieverbrauch bei Kühlschränken

Gefrierschränke stehen häufig im Keller. Auch hier ist auf die vom Hersteller vorgegebene Umgebungstemperatur zu achten, Bauknecht

Ob cooles Designermodell oder die Standardversion - hier gibt es nicht nur rein äußerlich erhebliche Unterschiede. Zwischen den Energieverbräuchen liegen oft Welten. Das vermeintliche Schnäppchen rächt sich nicht selten, in dem es reichlich Kilowattstunden frisst. Kühl- und Gefriergräte sind die einzigen Haushaltsgeräte, die in der Regel das ganze Jahr über rund um die Uhr in Betrieb sind. Bei einer Nutzungsdauer von etwa 15 Jahren machen sich auch kleine Unterschiede im Stromverbrauch bemerkbar. Es lohnt sich in jedem Fall, den Kandidaten mit dem niedrigsten Energiebedarf zu kaufen. Bereits 0,1 Kilowattstunden weniger Verbrauch pro Tag rechtfertigt einen Geräte-Mehrpreis von etwa 70 Euro.

 

Das Geheimnis der Effizienzklassen

Der Stromverbrauch von Kühl- und Gefriergeräten hängt von vielen Faktoren ab: Die Technik des Gerätes, die Dämmung des Gehäuses, die Effizienz des Kälteaggregats und die Umgebungswärme auf Aufstellort. Ob es sich energietechnisch um ein sparsames Gerät handelt, zeigt das sogenannte Euro-Label, das laut EU-Recht auf allen Haushaltsgerät zu finden sein muss. Dahinter verbergen sich die Effizienzklassen von A bis G (A = gut, G = schlecht). Seit 2004 gibt es die zusätzlichen Klassen A+ und A++. Die Buchstaben kennzeichnen, wie viel elektrische Energie das jeweilige Gerät im Verhältnis zum europäischen Durchschnitt verbraucht. Energietechnisch interessant sind eigentlich nur noch Geräte der Klassen A+ und A++.

Ein Spitzen A++ Gerät verbraucht bis zu 45 Prozent weniger Energie als das schlechteste Gerät - wohlgemerkt in der A-Klasse.