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Keine Energie vergeuden

Bereits der Aufstellort hat Einfluss auf den Energieverbrauch.Vor allem bei Einbaugeräten ist es wichtig, dass die Kühlschlangen an der Rückseite ausreichend Luft bekommen. Ein zu geringer Luftaustausch und verstaubte Kühlschlangen können den Energieverbrauch bis zu 10 Prozent in die Höhe treiben.

Das gilt besonders bei Kühlschränken mit Tiefkühlfächern. Die Hersteller geben für die Aufstellung ihrer Geräte die optimalen Umgebungstemperaturen (bezeichnet als Klimaklassen) vor:

 

Klimaklasse SN
(Erweiterte Norm)
von +10°C bis +32°C
Klimaklasse N
(Norm)
von +16 °C bis +32 °C
Klimaklasse ST
(Subtropen)
von +18 °C bis +38 °C
Klimaklasse T
(Tropen)
von +18 °C bis +43 °C
Moderne Gefrierschränke mit No-Frost-Technologie reduzieren die Feuchtigkeit im Gerät und damit die Eisbildung; es muss gar nicht oder nicht so häufig abgetaut werden, Bauknecht

No-Frost, Low-Frost oder Stop-Frost

Wenn die Gerätetür geöffnet wird, gelangt automatisch feuchte Luft ins Innere des Kühl- oder Gefriergerätes, die zur Eisbildung führt. Feuchte Speisen verstärken den Effekt. Viel Eis treibt den Stromverbrauch in die Höhe. Deshalb muss abgetaut werden. No-Frost-Geräte haben ein kleines Gebläse, die die Eisbildung verhindern aber auch mehr Strom verbrauchen. Low- oder Stop-Frost-Geräte verhindern konstruktiv und ohne zusätzlichen Strombedarf, dass Außenluft herein und Innenluft heraus kann. Gegen den Feuchteeintrag durch Öffnen der Außentür sind allerdings auch diese Geräte nicht gefeit.

 

FKW und FCKW

Wer sich ein Neugerät anschafft, muss sich über die ökologische Seite keine Sorgen machen. Der Einsatz von Fluorchlorkohlenwasserstoffen (FCKW) oder Fluorkohlenwasserstoffen (FKW) als Kühlmittel ist wegen der stark klimaschädlichen Eigenschaften heute verboten. Wer ein älteres Kühl- oder Gefriergerät kauft, sollte unbedingt auf den Hinweis "FCKW und FKW-frei" achten. Altgeräte sollten unbedingt fachgerecht entsorgt werden -Stadtverwaltung und Entsorgungsunternehmen geben Auskunft.

Tipps zum Energie sparen

  • Das Gerät nicht direkt neben der Heizung oder dem Herd aufstellen
  • Eine Innentemperatur von 7°C ist zum normalen Kühlen absolut ausreichend. Bereits 2 °C weniger bedeuten etwa 15 Prozent mehr Energie
  • Die Kühlschranktür nicht länger offen halten als notwendig. Je mehr Kälte entweicht, desto mehr Energie wird zum Herunterkühlen gebraucht
  • Gefrierfächer regelmäßig abtauen
  • Speisen auf Zimmertemperatur abkühlen lassen, bevor sie in den Kühlschrank kommen
  • Gefriertruhen sind meist sparsamer als Gefrierschränke