Ohne Staubbeutel kommen auch dieWasserfiltersauger aus. Die eingesaugte Luft wird durch ein Wasserbad geleitet, das den groben Schmutz bindet. Anschließend passiert die Luft noch einen oder zwei weitere Filter. Gute Geräte sind mit auswaschbaren HEPA-Filtern ausgerüstet, die speziell für die moderne Medizin entwickelt wurden. Die so gefilterte Luft ist bis zu 99 Prozent gereinigt und damit sogar sauberer als die Raumluft, was vor allem Personen zugute kommt, die von Allergien geplagt sind. Nach dem Saugen wird das Schmutzwasser einfach entsorgt.
HEPA-Filter
Diese High Efficiency Particulate Airfilter wurden in den 1940er Jahren in den USA entwickelt, um beim Bau einer Atombombe die radioaktiven Partikel aus der Raumluft zu entfernen.Nach dem 2. Weltkrieg wurden sie im medizinischen Bereich und in Reinräumen in der Kerntechnik verwendet und schließlich auch in Staubsaugern. Wichtig ist bei Letzteren, dass die Filter nicht nur die Bezeichnung HEPA tragen, sondern die Spezifikationen der europäischen Norm EN 1822-1:1998 mit den Filterklassen H10–H14 garantieren.
Energie sparen
Bei steigenden Energiepreisen macht es durchaus Sinn, Geräte die Schmutzarbeit machen zu lassen, die Strom sparen und Ressourcen schonen. Hier bietet beispielsweise Bosch Bodenstaubsauger im blauen Energie-Spar-Look mit compressor technology®. Die Kompressor-Schaufelräder gleichen denen einer Airbus-Turbine und erreichen Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 800 km/h. Statt damit abzuheben, bringt das Kompressor-Kraftwerk diese Power jedoch voll auf den Teppich. Der extrem hohe Luftdurchsatz von bis zu 45 Litern pro Sekunde führt in Verbindung mit der Bodendüse zu einer exzellenten Staubaufnahme, bei ürigens sehr leisem Betriebsgeräusch. Die Energieeinsparung beträgt im Vergleich zu handelsüblichen 2.400 Watt Saugern bis zu 30 Prozent.
Saugen lassen
Wer trotz der vielen komfortablen Geräte nicht selber Staubsaugen möchte, kein Problem. Der Markt bietet inzwischen sehr gute Reinigungsroboter. Mit mehr oder weniger intelligenten Eigenschaften ausgestattet kehren und saugen sie völlig autark alle handelsüblichen Bodenbeläge. Die Energie kommt aus Akkus und reicht meist für 60 Minuten. Nach getaner Arbeit fahren die pfiffigen Roboter ihre Ladestation an um neue Kraft für die nächste Reinigungsfahrt zu tanken.
10 Tipps für den Staubsaugerkauf
- Entsprechend für die Größe und Beschaffenheit der Wohnung Hand- oder Bodenstaubsauger wählen
- Leichtes Gerät wählen, wenn mehrere Etagen gesaugt werden sollen
- Stromsparende Geräte zahlen sich aus, sie sollten aber trotzdem leistungsstark sein
- Bei Geräten mit Staubfilter auf HEPA-Filter nach EN-Norm achten
- Auch das Zubehör sollte stabil, sinnvoll und griffbereit im Gerät untergebracht sein
- Geräuscharme Modelle schonen die Nerven
- Kompakte Geräte lassen sich besser verstauen
- Nass-Trocken-Sauger sind ideal für die private Baustelle, Hobbyraum und Terrasse sind Nass-Trocken-Sauger
- Die Staubsauger der engeren Wahl unbedingt auf verschiedenen Böden ausprobieren
- Auch bei den komfortablen Robotern geht Probieren über Studieren
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