Hier putzt der Roboter: 5 Saug-Wischroboter im Praxistest
Testredakteure: Vera Sattler, Dipl.-Ing. Michael Voigt, Dipl.-Phys. Stefan Witzel, 14.5.2021, Fotos: Hersteller, Technikzuhause

Fleißig wieseln sie durch die Räume und schlucken dabei Schmutz, Krümel und Staub. Und ganz nach Bedarf und auf Wunsch wischen sie auch noch feucht durch. Dabei folgen sie einem Plan, halten sich an die gesteckten Grenzen, fallen nicht die Treppe herunter und holen sich bei Bedarf selbsttätig neue Power an ihrer Ladestation. Und in Verbindung mit der entsprechenden App lassen sich die Saug-Wischroboter der neuesten Generation sehr komfortabel via Smartphone bedienen. Wir haben 5 dieser beliebten Putzhelfer in der praktischen Anwendung getestet.

Unsere Testkandidaten

Saugen und/oder wischen – die Saug-Wischroboter der neuesten Generation können beides und lassen sich komfortabel über eine App mit dem Smartphone steuern

Für den praktischen Test lassen wir folgende Modelle antreten: Bissell Spinwave 2931N, Ecovacs Deebot N8 Pro+, Hobot Legee 7, Rowenta X-Plorer Serie 75 RR7687 und Zaco A10. Die sehr gut verarbeiteten und hochwertigen Saug-Wischroboter sind rund und mit einer rotierenden Bürstenwalze sowie zwei Seitenbürsten ausgestattet. Eine Ausnahme ist der Hobot Saug-Wischroboter mit seinem D-Form Design. Er hat lediglich einen Einsaugschlitz und nur eine Seitenbürste; das beeinträchtigt jedoch nicht das Saugergebnis, wie wir später im praktischen Test feststellen. Die Saug-Wischroboter sind für nahezu alle Böden, wie man sie in Haus und Heim vorfindet, geeignet. Die Verkaufspreise (UVP) liegen zwischen rund 450 und 700 Euro.

Unterschiedliche Konzepte
Obwohl es sich bei allen Testgeräten um Saug-Wischroboter handelt, verfolgen sie im Detail leicht unterschiedliche Reinigungs-Strategien. Bei zwei Modellen (Bissell und Zaco) ist zum Wischen der Austausch des Staub-Behälters gegen einen Wassertank inklusive Wischtuch erforderlich, so dass diese Roboter jeweils einen maximal großen Staub- bzw. Wassertank mit sich führen können. Während des Wischmodus wird parallel auch gesaugt, allerdings steht dann nur ein kleiner Staub-Behälter im Wischwassertank zur Verfügung. Drei weitere Modelle (Ecovacs, Hobot, Rowenta) führen jeweils zwei Wasser- und Staub-Behälter mit sich, ein Tausch der Behälter ist dort nicht nötig.

Großer, separater Wassertank
Beim Zaco-Roboter wird der Staubbehälter durch einen vibrierenden Wassertank ersetzt und mit einem waschbaren Wischtuch bestückt. Auch beim Bissell-Roboter wird der Staubbehälter herausgenommen und ein kombinierter Wasser-Schmutztank mit zwei rotierenden Mopp-Pads eingesetzt. In diesem Modus ist bei beiden Modellen das Schmutzabteil kleiner und nur für eventuellen Restschmutz gedacht.

Integrierter Wassertank
Die übrigen Allrounder (Ecovacs, Hobot, Rowenta) haben einen Staubbehälter und zusätzlich einen integrierten Wassertank. Soll gewischt werden, wird der Tank mit Wasser befüllt und ein waschbares Wischtuch befestigt. Nach getaner Arbeit wird das Tuch entfernt, der Staubbehälter wie gewohnt entleert und Restwasser gegebenenfalls weggeschüttet.
Noch ein Wort zur Staubentleerung: Bei fast allen Saug-Wischrobotern muss der Staubbehälter manuell entleert werden. Hält man diesen nicht gerade, kann der Schmutz leicht auf dem gerade gereinigten Boden landen. Hier geht Ecovacs einen anderen, sehr komfortablen Weg: Die Ladestation ist mit einer automatischen Absaugfunktion ausgestattet, die den Schmutz automatisch aus dem Staubbehälter in einen geräumigen Staubsaugerbeutel an der Station befördert – und zwar restlos. Zugegeben – die Ladestation braucht etwas mehr Platz nach oben, Allergiker wird es jedoch besonders freuen, da sie nicht mit dem eingesaugten Staub in Berührung kommen. Alle Staubbehälter sind mit mindestens einem waschbaren Filter ausgestattet.

Komfortabel mit App
Damit sich Saug-Wischroboter auf ihrem Arbeitsterrain zurechtfinden, Gegenständen ausweichen und Höhenunterschiede, beispielsweise Treppenabsätze, erkennen, sind sie mit verschiedenen Sensoren und Navigationssystemen ausgestattet. Das funktioniert auch bei manueller Bedienung; eindeutig komfortabler und vielseitiger wird es jedoch bei Nutzung der jeweiligen App. Via Smartphone oder Tablet lassen sich je nach Modell eine oder mehrere Reinigungszonen definieren, Tabubereiche und Zeitpläne einrichten, Saugleistung, Abgabe der Wassermenge und vieles mehr bestimmen.

Bissell Spinwave 2931N

Der Bissell Spinwave wischt die Böden mit zwei rotierenden, vorstehenden Mopp-Pads

Der Bissell Spinwave ist für die Saugfunktion mit einer rotierenden Bürstenrolle und zwei Seitenbürsten ausgestattet. Für die Wischfunktion wird der Staubbehälter durch einen Wassertank mit kleinem Abteil für Restschmutz ersetzt. Unter dem Tank sind zwei rotierende Antriebe für die Aufnahme von runden Mopp-Pads angebracht.
Um den Roboter auf Reinigungstour zu schicken, nutzen wir die Möglichkeiten der Bissell Connect-App, die sich problemlos installieren lässt. Hier können wir verschiedene Einstellungen vornehmen, eine Raumerkennung bietet sich nicht und auch virtuelle Barrieren lassen sich nicht errichten. Wir können aber Zeitpläne erstellen, verschiedene Reinigungsmodi wählen und bei der Nassreinigung die Wassermenge (wenig, mittel, viel) bestimmen.

Die Praxis
Wir lassen den Bissell Spinwave zunächst saugen. Er navigiert über die Fläche nach einem festgelegten Muster, nähert sich Hindernisse sanft, eckt dank seiner Sensoren nirgendwo an und liefert ein sehr gutes Saugergebnis ab. Im Wischmodus umgeht er automatisch Teppiche und Läufer. Durch die Drehbewegung der Mopp-Pads in Verbindung mit einer mitgelieferten Reinigungslösung ist auch das Wischergebnis sehr gut. Nach getaner Arbeit kehrt der automatisch zur Ladestation zurück.

Der Bissell Spinwave fährt beim Saugen auch auf Läufer...
...und wischt die Böden mit zwei rotierenden, vorstehenden Mopp-Pads
Die Bissell-App erlaubt die Einstellung von Grundfunktionen...
...wie Zeitpläne oder Reinigungsmodi...
...und informiert über den Zustand des Roboters
Der Bissel Roboter wird mit einer wasserfesten Unterlage geliefert

Vorteile

  • Rotierende Mopp-Pads
  • Umfährt im Wischmodus Teppiche
  • Wassermenge einstellbar

Nachteile

  • App erlaubt nur Grundfunktionen (keine Raumerkennung, Tabuzonen, Barrieren)


Preis (UVP): 449,99 Euro
www.bissell.de

Ecovacs Deebot N8 Pro+

Nicht nur komfortabel für Allergiker: Dank automatischer Absaugfunktion kommt man beim Deebot N8 Pro+ mit Staub und Schmutz nicht in Berührung

Der Deebot N8 Pro+ von Ecovacs hat eine rotierende Bürste an Bord; für die Eckenreinigung sind zwei Seitenbürsten zuständig. Zum Wischen wird der Wassertank gefüllt und mit einem Wischtuch versehen. Die WLAN-Verbindung, das Laden der App und das Konfigurieren funktionierten dank guter Erläuterungen sehr einfach. Es können verschiedene Saug- und Wischbereiche – auch in zwei Etagen, Tabuzonen und Grenzen eingerichtet werden. Über Zeitpläne lässt sich festlegen, wann die einzelnen Bereiche gereinigt werden sollen. 

Die Praxis
Im Saugmodus schafft das Gerät auch höhere Teppiche mühelos und schaltet bei aktivierter Auto-Saugkraftverstärkung automatisch auf höhere Saugleistung. Im Wischmodus spart der Roboter Teppiche oder Läufer automatisch aus, außerdem lassen sich „Nicht-Wischen-Zonen“ bestimmen. Die Abgabe der Wassermenge lässt sich einstellen, die Saugkraftstärke und ob ein- oder mehrmals gereinigt werden soll. Auf dem Smartphone oder Tablet kann man den Reinigungsfortschritt verfolgen und sehen, wo sich der Roboter gerade befindet. Hat man ihn rein physisch mal aus den Augen verloren, hilft eine Ortungsfunktion beim Wiederfinden. Last but not least ist der Ecovacs Deebot N8 Pro+ kommunikativ und verkündet mit Sprachmeldungen (einstellbar in gewünschter Sprache), was er gerade unternimmt. Mit den zahlreichen Konfigurierungsmöglichkeiten, die im Test alle reibungslos funktionierten, der praktischen Absaugstation und den sehr guten Saug- und Wischergebnissen ist der Ecovacs Deebot N8 Pro+ unser Testsieger.

Unter der Abdeckung befinden sich der Hauptbetriebsschalter, die WLAN-Betriebsleuchte und der Staubtank
Im Wischmodus lässt der Ecovacs Deebot N8 Pro+ Teppiche automatisch links liegen
Die Evovacs Home App erlaubt zahlreiche Konfigurationsmöglichkeiten, zeigt die vorgenommenen Einstellungen...
visualisiert den aktuellen Reinigungsverlauf und liefert viele wichtige Informationen zum Saug-Wischroboter...
...beispielsweise über den Zustand der Bürsten, Filter und anderes Zubehör

 

 

Vorteile

  • Ladestation mit Absaugfunktion
  • Automatische Saugkrafterhöhung auf Teppichen und Fußmatten
  • Ortungsfunktion (Wiederauffinden des Roboters)

Nachteile

  • Bauhöhe Ladestation

Preis (UVP): 699,99 Euro

www.ecovacs.de

Hobot Legee 7

Der Hobot Legee 7 fällt auf durch sein D-förmiges Design. In Verbindung mit einer Seitenbürste soll er besser Ecken reinigen können. Statt einer rotierenden Bürste hat der Roboter einen Saugschlitz und spezielle Wischtücher, die unter dem Roboter fixiert werden. Für die Wischfunktion wird der 340 ml Wassertank (eine Tüllenflasche liegt bei) aufgefüllt. Über die App, die sich sehr einfach installieren lässt, ist der Roboter individuell konfigurierbar. So lassen sich bis zu 5 Echtzeitkarten anlegen, auch für Räume in verschiedene Etagen oder gar Wohnungen. Es können Raumteiler und virtuelle Barrieren definiert und Zeitpläne erstellt werden. Zur Verfügung stehen 7 spezielle Reinigungsmodi und ein Modus für individuelle Reinigungsanforderung. Sprechen kann der Roboter auch; hier stehen verschiedene Einstellungen für Sprache und Kommandos zur Verfügung.

Die Praxis
Wir lassen den Legee 7 zunächst saugen, was er gut macht; der Vorgang ist allerdings mit einem klackenden Geräusch verbunden, denn die befestigten Reinigungstücher werden durch die Bodenplatte des Roboters ständig leicht hin und her bewegt, um laut Hersteller das menschliche Verhalten beim trockenen oder nassen Wischen nachzuahmen. Auf unsere sehr flache Teppichinsel kann er leider nicht auffahren. Er navigiert sich gut über die Fläche, touchiert aber leicht alle Wände und Hindernisse. Das Wischprogramm absolviert der Legee 7 problemlos nebelfeucht. Mit etwas Mühe findet er seine Ladestation und speichert auch dann die erstellten Raumkarten ab.

Der Hobot Legee 7 saugt prima auf glatten Flächen...
...auf flache Läufer oder Teppichinseln will er leider nicht so recht auffahren
Es können Reinigungsbereiche eingerichtet...
...und Tabuzonen festgelegt werden...
...außerdem gibt ein Kalender Überblick über das Reinigungsgeschehen
Der Hobot Legee 7 reinigt die Böden mit einer Rubbel-Wisch-Funktion

Vorteile

  • Rubbel-Wisch-Funktion

Nachteile

  • Raum-Scan und Ortung Ladestation nicht optimal
  • Wassertank nicht herausnehmbar
  • Fährt nicht auf Teppiche

Preis (UVP): 469 Euro

www.hobot.com.tw

Rowenta X-Plorer Serie 7 RR7687

Drei unterschiedliche Wischtücher gehören zum Lieferumfang: Standard, für Tierhaare und Pollen, für sehr feinen Staub

Der Rowenta Saug-Wischroboter Rowenta X-Plorer Serie 7 RR7687 hat für die Saugfunktion eine rotierende Bürste und zwei Seitenbürsten im Gepäck. Er navigiert mit Lasertechnologie und seitlichen Kameras. Wand-, Absturz- und Kollisionssensoren sollen gewährleisten, dass er auf Spur bleibt. Für die Wischfunktion wird der integrierte 90 ml Wassertank befüllt und mit einem Wischtuch bestückt; drei unterschiedliche Wischtücher gehören zum Lieferumfang: Standard, für Tierhaare und Pollen, für sehr feinen Staub. Bedienen lässt sich der Roboter über zwei Tasten; richtig komfortabel wird es jedoch mit der App. Hier können verschiedene Räume kartiert, Tabuzonen eingerichtet und gespeichert werden. Die Saugkraft lässt sich individuell auf bestimmte Räume abstimmen und natürlich lassen sich auch Zeitpläne anlegen.

Die Praxis
Nach Installieren der App sind die gewünschten Einstellungen schnell vorgenommen. Wir starten den Rowenta Roboter zunächst im Saugmodus und stellen fest, dass er selbst auf hochflorige Teppiche fährt und auch dort problemlos saugt. Für den Wischmodus füllen wir den mit 90 ml relativ kleinen Wassertank und befestigen ein Reinigungstuch. Die Abgabe der Wassermenge lässt sich allerdings nicht einstellen. Der Roboter liefert insgesamt sehr gute Saug- und Wischergebnisse ab, hält sich an die definierten Reinigungszonen und fährt an Hindernisse ganz sanft heran. Praktisch und eine saubere Sache: der Staubbehälter lässt sich zum Entleeren nach oben aus dem Roboter nehmen. Der Rowenta Roboter lässt sich auch über einen Sprachassistenten steuern; in unserem Test hat er via Alexa einfach Befehle wie "Start Staubsaugen" oder "Stopp" befolgt.

Für die Wischfunktion wird ein Reinigungstuch unter dem Roboter angebracht
Im Saugmodus schafft der Rowenta X-Plorer Serie 7 RR7687 auch Fußmatten und hochflorige Teppiche
Die Rowenta App erlaubt vielfältige Einstellungsmöglichkeiten...
...informiert über den Reinigungsverlauf...
...und beispielsweise über den Zustand von Bürsten und Filter
Der Rowenta Roboter liefert insgesamt sehr gute Saug- und Wischergebnisse ab und lässt sich auch über Sprachassistenten steuern

Vorteile

  • Fährt auch auf höhere Teppiche
  • Sprachsteuerung (Alexa oder Google Assistent)
  • Bequeme Staubbehälterentnahme

Nachteile

  • Wasserabgabe nicht einstellbar
  • Kleiner Wassertank
  • Rudimentäre Bedienungsanleitung

Preis (UVP): 649,99 Euro

www.rowenta.de

 

 

Zaco A10

Für den Wischmodus wird der Staubtank gegen einen Wassertank mit vibrierendem Boden getauscht

Der Zaco-Roboter tritt an mit einer rotierenden Bürste und zwei Seitenbürsten, deren Drehgeschwindigkeit einstellbar ist. Zusätzlich ist eine Gummi-Lamellenbürste für das Saugen empfindlicher Böden im Paket. Soll der Roboter wischen, wird der Staubbehälter herausgenommen und durch einen Wasserbehälter mit vibrierender Bodenplatte ersetzt, an der ein Mikrofasertuch (5 Stück im Lieferumfang) befestigt wird. Der Wasserbehälter hat ein kleines Abteil für Restschmutz, der beim Wischen aufgesaugt wird. Der Zaco kann manuell oder mit der beiliegenden Fernbedienung (hat sonst keiner unserer Testkandidaten) in Bewegung gesetzt werden; mit der ZacoHome-App und der Steuerung per Smartphone stehen viele weitere Funktionen zur Verfügung. Es lassen sich Raumkarten auf bis zu 3 unterschiedlichen Etagen anlegen und spezifische Reinigungspläne erstellen. Es können Tabuzonen und Teppichzonen eingerichtet werden. Saugkraft, Geschwindigkeit der Seitenbürsten, die Wasser-Abgabemenge und vieles mehr lässt sich einstellen. Außerdem lässt sich der Roboter auch über Sprachsteuerung bedienen.

Die Praxis
Das Herunterladen und Konfigurieren der App funktioniert gut und wir können die erste Saugrunde starten. Für eine sichere Orientierung ist der Roboter mit einer 360° Laser-Navigation ausgestattet. Verschiedene Sensoren verhindern, dass er mit Hindernissen kollidiert oder Absätze herunterfällt. Der Wechsel vom glatten Boden auf flachen und auch hochflorigen Teppich gelingt; dort saugt er mit maximaler Kraft, da wir die Teppichzone zuvor definiert haben. Im Wischmodus umfährt er unsere Teppichzone. Saugen, Wischen – wir sind mit dem Handling und den Ergebnissen sehr zufrieden. Allein beim Entleeren des Staubbehälters fällt schnell Schmutz heraus. Mit seinen insgesamt sehr guten Leistungen und einem Verkaufspreis von 469,99 Euro ist der Zaco A10 unser Preis-Tipp.

Der Zaco A10 ist mit einer 360° Laser-Navigation unterwegs und mit Stoß- und Absturz-Sensoren ausgestattet
Er hält sich an Grenzen und fährt sanft an Hindernisse heran
Reinigungszonen, Zeitpläne und Tabuzonen einrichten...
...und noch viel mehr erlaubt die ZacoHome-App...
...bei einfacher Menüführung
Der Zaco A10 hat als einziger unserer Testkandidaten eine Fernbedienung dabei

Vorteile

  • Fernbedienung
  • Sprachsteuerung (Alexa, Google Assistent etc.)
  • Fährt auch auf hochflorige Teppiche

Nachteile

  • Staubbehälter verliert u.U. etwas Schmutz beim Ausbauen aus Gerät

Preis (UVP): 469,99 Euro

www.zacorobot.eu

Fazit

Alle Testkandidaten haben ihre Saug-und Wischaufgaben gut erledigt und sind am Ende oder zum Zwischenstopp automatisch zu ihrer Ladestation gefahren. Der Umgang mit der jeweiligen App hat unterschiedlich gut funktioniert; grobe Ausreißer nach oben oder unten gab es jedoch nicht. Mit der App können vielseitige Funktionen genutzt werden. Der Bissell-Roboter, der im Wischmodus mit vorstehenden, rotierenden Mopp-Pads arbeitet, bietet mit der App lediglich Grundfunktionen (keine Raumerkennung, Tabuzonen, Barrieren). Der Hobot-Roboter in D-Form hat statt einer rotierenden Bürste nur einen Saugschlitz und eine Seitenbürste. Zum Saugen sowie beim Wischen wird ein Tuch unter der sich hin und her bewegenden Bodenplatte befestigt; den Wechsel vom glatten Boden auf Teppich hat er leider nicht geschafft. Der Rowenta-Roboter schafft im Saugmodus auch hochflorige Teppiche mühelos; zudem lässt sich der Staubbehälter sehr bequem und „kleckerfrei“ nach oben entnehmen. In der Wischfunktion bietet er keine weiteren Einstellmöglichkeiten. Der Zaco A10 navigiert vorbildlich und fährt mühelos auch auf hochflorige Teppiche. Er hat eine zusätzliche Gummi-Lamellen-Bürste für empfindliche Glattböden und als einziger Saug-Wischroboter eine Fernbedienung im Paket. Mit seinen insgesamt sehr guten Leistungen und einem Verkaufspreis von 469,99 Euro ist der Zaco A10 unser Preis-Tipp. Am besten abgeschnitten beim Saug- und Wischergebnis hat der Ecovacs Deebot N8 Pro+. Und auch in der Bedienung und Ausstattung hat uns dieser Saug-Wischroboter mit seiner automatischen Absaugfunktion am besten gefallen. Die Ladestation erfordert zwar nach oben deutlich mehr Platz, dafür kommt man nicht mit dem eingesaugten Staub und Schmutz in Berührung.

10 Saug- und Wischroboter Tipps

  • Das Mobilar im Saugbereich so platzieren wie es üblicherweise dort steht
  • Kabel, herumliegende und sehr empfindliche Gegenstände (Bodenvase etc.) wegräumen
  • Bei Teppichen mit Fransen vor dem Saugen die Kanten umschlagen
  • Den Roboter beim ersten Setup alle Räume ungehindert erkunden lassen; dazu die Zimmertüren offen lassen
  • Nicht unbeobachtet in Räumen einsetzen, in denen sich Babys oder Kleinkinder aufhalten
  • Bei Absätzen und Kanten evtl. physische Grenzen aufstellen
  • Für einwandfreie Navigation die Sensoren stets sauber halten
  • Staubbehälter und Wasserbehälter regelmäßig entleeren und säubern
  • Hauptbürste und Seitenbürsten regelmäßig säubern
  • Filter wöchentlich auswaschen

Bissell, Ecovacs, Hobot, Rowenta, Zaco

Hersteller Bissell Ecovacs Hobot Rowenta Zaco
Typ Spinwave 2931N Deebot N8 Pro+ Legee 7 X-Plorer Serie 75 RR7687 A10
Preis 449,99 Euro 699,99 Euro 469 Euro 649,99 Euro 469,99 Euro
Höhe 9 cm 11 cm 11 cm 11,5 cm 9,2 cm
Wassertank ja ja ja ja ja
Wischsystem Rotierende Mopp-Pads Reinigungstücher Vibrierende Wischplatte Reinigungstücher Reinigungstücher Vibrierende Wischplatte, Reinigungstücher
Staubbehälter ja ja ja ja ja
Rotierende Bürste ja ja nein ja ja
Seitenbürsten 2 2 1 2 2
Mehrere Saugstufen ja ja ja ja ja
Mehrere Reinigungsmodi ja ja ja ja ja
Virtuelle Wand nein über App über App über App über App
Abstandssensor Ja ja ja ja ja
Stoßdämpfer ja ja ja ja ja
Absturzsensor ja ja ja ja ja
Waschbarer Filter ja ja ja ja ja
Ladestation ja ja ja ja ja
Navigationssystem ja ja ja ja ja
Katierungssystem nein ja ja ja ja
Tabuzonen nein über App über App über App über App
Autorückkehr zur Ladestation ja ja ja ja ja
Home Taste ja ja ja ja ja
Fernbedienung nein nein nein nein ja
App Ja Ja Ja Ja Ja
Zubehör Ersatz-Seitenbürsten, Reinigungsmittel, Reinigungswerkzeug Ersatz-Staubbeutel, Wischtuch, 1xWischtücher Parkunterlage, zwei Wischlappen 2 Ersatz-Seitenbürsten 3 Wischtücher, Reinigungswerkzeug Gummi-Lamellen-Bürste, 5 Mirofasertücher
Besonderheiten Rotierende Mopp-Pads Ladestation mit Absaugfunktion Vibrierende Platte und Saugschlitz Sprachsteuerung Vibrierende Wischplatte, Fernbedienung, Sprachsteuerung