Küchenchef und Peugeot-Markenbotschafter Philipp Vogel erklärt, warum das so ist:
1. Pfeffer lebt von seinem Aroma
„Die eigentliche Qualität von Pfeffer steckt für mich nicht in seiner Schärfe, sondern in seinen ätherischen Ölen und Aromastoffen. Vorgemahlener Pfeffer verliert davon schnell einen großen Teil, sobald er mit Sauerstoff in Kontakt kommt. Für mich ist deshalb entscheidend, dass Pfeffer erst in dem Moment gemahlen wird, in dem er wirklich gebraucht wird. Das macht einen deutlichen Unterschied, den Gäste schmecken und riechen können.”
2. Pfeffer ist kein “Einheitsgewürz”
„Wenn wir bei Öl, Wein oder Kaffee über die Herkunft und den Charakter sprechen, dann sollten wir das auch bei Pfeffer tun. Ob roter Pfeffer aus Kampot, schwarzer Pfeffer aus Vietnam oder wilder Pfeffer aus Nepal: Jede Sorte bringt ihre eigene Aromatik mit. Manche sind fruchtig und floral, andere erdig und warm. Genau diese Vielfalt geht im Streuer verloren. Vorgemahlener Pfeffer wirkt für mich oft eindimensional, ohne Komplexität und Tiefe.”
3. Der Mahlgrad entscheidet über den Geschmack
„Auch der Mahlgrad macht für mich einen großen Unterschied. Fein gemahlener Pfeffer verteilt sich anders als grob gemahlener. Er entwickelt eine andere Schärfe und setzt andere Aromen frei. Zu einem Carpaccio passt für mich deshalb eher ein feiner Mahlgrad, zu einem Steak eine gröbere Körnung. Ein Pfefferstreuer lässt diese Abstufungen nicht zu. Er gibt aus, was eingefüllt wurde – ohne Rücksicht auf Gericht, Textur oder gewünschte Wirkung.”
4. Haltung zeigt sich in den kleinen Dingen
„In Restaurants ist für mich die Summe der Details entscheidend für den Gesamteindruck. Wer Pfefferstreuer verwendet, verschenkt aus meiner Sicht eine große Chance. Nämlich die, ein klares Zeichen zu setzen, dass Geschmack nicht in der Küche endet. Das geht mit einer guten Pfeffermühle auf dem Tisch am besten – zum Beispiel von Peugeot Saveurs.”
5. Würzen ist ein Erlebnis für die Sinne
„Das Mahlgeräusch, der aromatische Duft, die Textur der verschiedenen Körnungen – eine Pfeffermühle spricht die Sinne an und macht das Würzen zu einem bewussten Moment. Ein Pfefferstreuer hingegen macht daraus eine Nebensache. Gerade in der gehobenen Gastronomie sind es oft diese kleinen Erlebnisse, die einen Restaurantbesuch in Erinnerung bleiben lassen.”


